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Wie ich mir nach 28 Jahren Warten meinen Z1013 bastelte

Mario Keller, Mitglied in unserem Verein, hat für den IT-Nachrichtendienst GOLEM.DE einen längeren Artikel verfasst, in dem er berichtet, wie nach 28 Jahren endlich einen Bausatz des DDR Computers Z1013 erstehen konnte. Zitat: „Auf einen Trabbi jahrelang warten zu müssen, war in der DDR normal. Aber auf einen Computer? Ich habe auf meinen Mikrorechnerbausatz genau 28 Jahre gewartet. Die Mauer fiel, ich wurde erwachsen, ich wurde Sysadmin. Und jetzt endlich habe ich ihn, meinen Z1013..

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Golem.DE:

Wie ich mir nach 28 Jahren Warten meinen Z1013 bastelte

11.03.2016: 16. Hannöverscher Classic Computing Stammtisch

Bald wird es wieder Frühling, auf dem Messegelände in Laatzen sprießen schon die Krokusse und die CeBit naht auch. Höchste Zeit also für einen Stammtisch in der Leine-Metropole, bevor zur Messe wieder alles ausgebucht ist. Die Freunde der C128-, AMIGA-, ATARI-, Apple-, Sinclair- (und was sich auch immer klassischer Computer nennen darf) Maschinen treffen sich wieder zum gepflegten Bier und gutem Essen. Wir plaudern, tauschen Erfahrungen aus und schmökern auch mal in mitgebrachter Fachliteratur und aktuellen Zeitschriften der Retro-Szene. Es ist also ein Klönschnack-Treff und kein Zockertreffen mit Rechnern.

Der 16. Classic Computing Stammtisch findet statt am

Freitag, den 11.03.2016 ab 19:00
Ort: “Kleines Museum“, Grotestr.10, Hannover Linden

Die Anfahrt ist mit der Strassenbahn Linie 10 Richtung Ahlem möglich: Ausstieg Haltestelle Leinaustrasse, dann entgegen der Fahrtrichtung etwas zurück und rechts in die Grotestr, das Kleine Museum ist dann auf der rechten Seite. Autofahrer suchen am besten von der Limmerstr. kommend schon im Köthnerholzweg einen Parkplatz und kommen dann von hinten in die Grotestr.

Eingeladen sind alle Neulinge und alten Hasen und wer auch immer Lust hat.

Berliner VzEkC-Stammtisch am 19.02.2016

Der nächste Berliner VzEkC-Stammtisch soll am

Freitag, 19.02. ab 18:00 Uhr

stattfinden. Treffpunkt ist – wie immer – das Signallabor der Humboldt Universität Berlin (Raum 2.26, Georgenstraße 47). Essen und Trinken darf mitgebracht werden. Eine Anmeldung ist gewünscht und im Forum möglich: Threat zum Berliner Stammtisch

AMIGA Diskettenformat

Wieso hat der AMIGA 880kBytes grosse Disketten, der Atari ST aber nur 720KBytes?

Der Amiga schreibt und liest sein Old und Fast File System genau wie ST, PC und viele weitere Systeme in MFM. Siehe Wikipedia-Artikel

Da der Amiga aber keinen Hardware-Floppycontroller hat (z.B. ein NEC uPD 765 wie in PCs oder dem WD1772 im ST), der diese Codierung durchführt, sondern sich da auf die frei programmierbare Paula verlässt, kann er auch GCR lesen und schreiben, wozu das allerdings genutzt wird/wurde, erschließt sich mir nicht auf Anhieb. Vielleicht wollte man damit erreichen, dass der Amiga Disketten der CBM- und VC- 8-Bit-Floppys oder gar des Apple Macintosh lesen kann, für Shapeshifter sicher ein nettes Feature. Oder es wurde als Kopierschutz missbraucht. Jetzt hab ich doch eine wichtige Begründung gefunden!

Der Unterschied 720 kB (PC/ST) und 880 kB (Amiga) kommt schlicht aus der Anzahl Sektoren, die der Amiga schreibt und liest. PC/ST nutzen standardmäßig 9 Sektoren (80 Spuren, 2 Seiten, 9 Sektoren, 512 Bytes), beim Amiga sind es 11 Sektoren, in denen er dann 880 kB unterbekommt. Alten ATARI ST Hasen wie mir klingeln da natürlich gleich die Glocken, denn 11 Sektoren können „wir“ auch, und wir kommen damit auch auf etwas mehr als 880 kB (916960 Bytes abzüglich etwa 10 kB für FAT, Bootsektor, Root-Verzeichnis und andere reservierte Sektoren).

Der Unterschied zwischen ST und Amiga ist da also nicht sonderlich groß. Das Standard-720kB-Format ist nur auf Sicherheit getrimmt: Ein Sektor besteht ja nicht nur aus den 512 Bytes, die man da speichern kann, sondern da kommt ja Brutto noch was drauf: Lückenbytes, Syncbytes, Sektornummerierung, Checksummen, noch mehr Syncs, und vieles mehr. Diese Lückenbytes sind wichtig, den die braucht der Controller oder Computer um sich seelisch/moralisch drauf vorzubereiten, dass da jetzt was wichtiges (nämlich ein Sync auf den nächsten Datensektor) vorbei kommt. Und die Syncbytes melden ihm, dass es jetzt tasächlich los geht bzw. schon wieder vorbei ist. Und da geht das 720kB-Format eben auf Nummer sicher und ist sehr großzügig, dass auch selbst die lahmste Kiste sich noch darauf einstellen kann, dass da demnächst eine Syncmarkierung kommt.

Diese „hochformatierten“ Disks setzen genau hier an: Die Lücken und Syncs werden verkürzt, wodurch noch zusätzlicher Platz für bis zu weitere 2 Sektoren entsteht. Der WD1172 im ST ist da so tolerant, dass er bei gleicher Datenrate mit verkürzten Lücken und Syncs 11 Sektoren schaft, ein uPD765 (im PC) schafft maximal 10 – warum man ST-Disks mit 11 Sektoren im PC weder lesen, noch imagen kann. Ich kann mich noch genau erinnern, zunächst wurde man als ST-User mit 10 Sektoren von findigen Programmierern überrascht, und dann gingen mit richtigem „Timing“ sogar 11 Sektoren zuverlässig. Das ist auch mit ein Grund, warum PC-Floppycontroller keine Amiga-Disketten (mit 11 Sektoren) lesen können. Der andere Grund schließt dann auch den ST aus, denn der WD1772 und der uPD765 erwarten ein ganz bestimmtes Format für diese Syncmarkierungen, Lückenbytes, sprich wie so ein Sektor-header und Abschluss aufgebaut ist. Nur der Amiga macht das anders, nutzt andere Syncmarkierungen, andere Lückenbytes, die Checksumme wird anders berechnet, Little/Big-Endian, usw. Der Amiga war eben von vorneherein nicht de Bohne auf „Kompatibel“ ausgelegt, während der ST sich sogar auf BIOS/XBIOS/GEMDOS-Ebene dem MS-DOS (und CP/M) anbiederte (damit GEM leicht zu portieren war).

Beitrag von 1ST1 aus dem Forum

Retro-Computer-Treff Niedersachsen #11 im Freizeitheim Döhren am 06.02.2016

Der 11. Retro-Computer-Treff Niedersachsen fand statt am:

    am Samstag, den 06.02.2016 von 10:00 bis 19:00
    im Freizeitheim Döhren (Raum 1), An der Wollebahn 1, 30519 Hannover


Der Retro-Treff ist ein Workshop für alle Freunde alter Computer. Willkommen sind AMIGAs, ATARIs, C64, Apple, NeoGeo’s, Schneider CPCs. Sinclairs, ACORNs und anderer alte Systeme. Also- einfach mit dem Rechner vorbeikommen und einen Tag lang daddeln, basteln, fachsimpeln und einfach Spass haben. Organisiert wird das Treffen vom Hannöverschen Classic Computing Stammtisch.

Für die Rechner sind 28 Tische (120×70) vorhanden. Je nach Anzahl der Anmeldungen können je Teilnehmer auch mehr als ein Tisch vergeben werden.

Der Eintritt ist frei. Auch Besucher ohne Rechner zum Schauen und Staunen waren willkommen!

Zur Location:
Das Freizeitheim Döhren liegt an der Ecke Hildesheimer Str. gegenüber der Shell-Tankstelle und ist gut zu erreichen. Mit dem eigenen Auto ist die Anfahrt über den Südschnellweg und die Abfahrt Döhren (stadtauswärts) möglich. Parkplätze sind direkt am Gebäude verfügbar. Die Strassenbahnlinien 1,2 (Laatzen/Rethen/Sarstedt) und 8 (Messe) halten an der Haltestelle Bothmerstr. etwa 250m vom Freizeitheim entfernt. Direkt neben dem Freizeitheim sind Supermärkte, an der Hildesheimer Str. finden sich verschiedene Gelegenheiten zum günstigen Mittagessen.

Bilder von der Veranstaltung

Waiblinger Usertreffen am 05.März 2016

Einladung zum 12. Waiblinger User – Treffen am 05. März 2016

Liebe Freunde klassischer Computer,

auch dieses Jahr wird wieder das Waiblinger Usertreffen stattfinden, inzwischen im 12. Jahr!

Das Treffen findet am Samstag, den 5. März 2016 statt und beginnt um 10 Uhr, im Vereinsheim der Gartenfreunde in Waiblingen. Zur Begrüßung werden wieder belegte Brötchen gereicht. Den Rest des Tages werden Speisen und Getränke zu sehr moderaten Preisen angeboten.

Wie in den vergangenen Jahren möchten wir uns treffen zum Spielen, Fachsimpeln, Basteln, Reparieren und einfach Spaß haben mit den alten Rechnern und mit Gleichgesinnten.

Das Mitbringen von Rechnern ist also möglich und erwünscht, der Platz ist allerdings begrenzt.

Um eine Anmeldung im Forum oder per Email an compinixe@t-online.de wird gebeten, bitte mit der Angabe ob ihr einen ganzen oder halben Tisch benötigt. Oder hier im Thread, ich trage es dann entsprechend zusammen.

Die Adresse:
Vereinsheim der Gartenfreunde Waiblingen
Eisentalstraße 20
71332 Waiblingen
Karte in Google Maps

näheres zum Vereinsheim auch hier:
http://www.gartenfreunde-waiblingen.de

Für Rückfragen bei Anreiseproblemen usw. bin ich unter 0178 1453704 zu erreichen.

Einen Eindruck der bisherigen Treffen kann man sich anhand der Bilder machen:
http://www.stefan-uhlmann.de/cbm/Waiblinger7/index.html
und http://cbmmanuals1.de/ (Diashows)

PS: Bitte unbedingt dran denken, auch genügend Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen mitzubringen!

Denkt auch an die Winterreifen, es gab schon mal Treffen da hat es geschneit. 🙂 O.K. wir hatten natürlich auch schon 20° und
Sonnenschein .:)

Hätte ich doch beinahe vergessen.
Habe hier noch ein paar günstige Übernachtungsmöglichkeiten in Waiblingen.

  • Tagungsstätte des Berufsbildungswerkes Waiblingen. Ist nicht sehr weit vom Bahnhof entfernt. Übernachtung im EZ 22,0 €, und im DZ 44,0 € incl. Frühstuck info unter www.tagungsstaette.info Tel. 07151/5004237 ; Fax. 07151/5004238
  • Jugendgästehaus Insel des Berufsbildswerkes Waiblingen EZ 28,0 €, DZ 46,0 € gibt auch Ferienwohnungen ab 35,0 € www.bbw-insel.de Tel. 07151/9866980 ; Fax. 07151/9866989

Kann aber sein dass die Preise sich ein bissel erhöht haben. Da ich es schon eine weile her ist, seit ich die Info zusammengestellt habe.

Prototypplatinen Mini ZoomFloppy Adaptor

Es handelt sich um eine Adapterplatine, um die Zoomfloppy Firmware ohne Änderungen auf einer generischen ATMEGA32U2 Platine des Typs NooGroove betreiben zu können. Das wurde inspiriert durch die diversen, wohlgemeinten Bastellösungen auf Basis dieser Platine, und die dann folgenden Problemfälle beim Finden einer passenden Firmware. Darüber hinaus sollte das fehlerträchtige Löten von Kabelverbindungen vermieden werden, sowie ein sicherer Betrieb mit dem schnellen Modus der 1571 und mit mehreren angeschlossenen Geräten ermöglicht werden. Das hat sich in Versuchen mit den Testaufbauten auch bestätigt.

Die Kosten für die Prototypplatinen wurden vom Verein übernommen, die Kosten für die übrigen Bauteile vom Urheber.

Hier die Projektseite: http://www.x1541.de/hardware/noozoom.html

Als Ergänzung existieren auch noch Adapterplatinen für den parallelen Anschluß einer Floppy an das Gerät. Diese waren z.T. ebenfalls Teil der Prototypenbestellung. Leider gab es hier in einem Fall einen Layoutfehler, so dass ich diese erst veröffentlichen kann, wenn der Fehler bereinigt ist.

Für die Zukunft ist noch eine Integration eines IEEE488 Anschlusses angedacht.

Die Grundlage für den Antrag ist eine Dokumentation des Projekts mit der Freigabe der Unterlagen unter einer Open Source Lizenz.

CC 2016: Zusagen von privaten Teilnehmern

Die folgenden privaten Teilnehmer haben sich als Aussteller angemeldet. Beachten Sie hinsichtlich der Teilnahme unsere Informationen für private Teilnehmer. Wenn Sie sich anmelden wollen, so nutzen Sie einfach unser Anmeldeformular.



Neues vom AMIGA

Hardware-News

21.12.2016 Die Amiga 600 Turbokarte: Vampire V2 kann ab heute vorbestellt werden

Technische Daten:

  • 80 MHz (produziert sehr wenig Wärme und hat einen niedrigen Stromverbrauch)
  • 128 MB Ram FastMem,
  • Digitaler HDMI-Ausgang,
  • SD-Kartenspeicher,
  • einen 64-Bit-Kern,
  • volle 32-Bit-Kompatibilität,
  • direkter Kern Aktualisierung.
  • Preis 150€
  • FPU und 16-Bit-Audio für zukünftige Aktualisierungen ist geplant.

Erhältlich soll die von Igor Majstorovic hergestellte Vampire V2 Turbokarte innerhalb der nächsten 2 Wochen sein und kann ab heute vorbestellt werden.

Die Vampire V2 soll schneller laufen als ein Amiga 1200 mit einer 68060-Beschleunigerkarte.

Neue WHDLoad Pakete

Die Installations-Pakete können unter der URL http://www.whdload.de kostenlos geladen werden.

Folgende Pakete sind neu hinzugekommen:

2015-12-21 fixed: Rampage (Activision) new install script (Info,Image)
2015-12-21 updated: Space Quest (Sierra) patch reworked, support for HLS encrypted version added, RawDIC imager, Load/Save directory requests disabled (Info,Image)
2015-12-20 updated: Archipelagos (Astral Software) patch reworked, supports both known versions of the game, manual and sources included (Info)
2015-12-20 improved: Where in the USA is Carmen Sandiego (Brøderbund) debug slave replaced with non-debug version (Info)
2015-12-14 improved: African Raiders-01 (Tomahawk) blitter wait added, Atari-ST palette bug fixed (3-bit Atari-ST color entries converted to 4-bit Amiga values) (Info)
2015-12-14 new: Where in Europe is Carmen Sandiego (Brøderbund) done by StingRay (Info)
2015-12-13 new: Where in the USA is Carmen Sandiego (Brøderbund) done by StingRay

Sinclair Spectrum ZX Vega allgemein verfügbar

Der Sinclair Spectrum ZX Vega ist eine Spielekonsole, die auf dem legendären Spectrum-Rechner von Sir Clive Sinclait aufbaut. Möglich wurde die Entwicklung durch Crowd-Founding. Am Projekt sind einige der ursprünglichen Sinclair-Entwickler beteiligt, wodurch auch die Verwendung des Namens markenrechtlich möglich wurde.

Der ZX Vega wurde in Grossbritannien entwicklet und gebaut. Er verbessert das Original- kein Warten mehr auf das Laden von Spielen von Bändern, denn er verfügt über einen modernen SD Kartenslot.

  • Verbindung zum TV USB port (für die Stromversorgung) und dessen Video/Audio Schnittstellen.
  • Vorinstalliert sind 1000 lizenzierte Spiele– nur vom Fernseher auswählen und los geht’s!
  • Erlaubt es, die meisten ZX Spectrum Spiele mittels Micro SD Card slot nachzuladen
  • kommt mit komplett vordefinierten Buttons für alle installierten Spiele und der Option für ein eingebautes virtuelles Keyboard.

Der ZX Vega ist z.B. über Amazon verfügbar.