Archiv der Kategorie: Wissensdatenbank

Das ist die Oberkategorie, um die Systemkategorien der Wissensdatenbank ordnen zu können.

SGI IRIX Images auf CD-R brennen

Images von SGI IRIX CDROMs sind nicht im ISO 9660 Format. Sie lassen sich aber unter Linux ganz einfach mit dem Befehl

wodim -v dev=/dev/sr0 imagename.img

auf einen CD-R Rohling brennen (wobei /dev/sr0 der Devicename des CD-Brenners ist).

Die CD ist dann unter IRIX problemlos lesbar und man kann auch (bei IRIX CDs) das miniroot bootloaden.

Der Schalter „-raw“ (-raw96r) bei wodim umgeht die TAO/DAO Funktion von CD-Writern (inkl. Puffer) was üblicherweise zu weniger Konfikten mit „besonderen“ Formaten bzw. Firmware führt. Bei vielen CD Writern scheint das aber nicht notwendig zu sein.

Defekte Elkos beim Apple Newton 100 OMP tauschen

Wenn der Apple Newton 100 sich nicht einschalten lässt und auch sonst keinerlei Reaktion zeigt, können defekte Elkos die Ursache sein.

Die Reparatur erfordert Lötgeschick, ist aber ansonsten nicht kompliziert. Im Newton 100 (OMP) sitzen 2 Elkos, die altersbedingt Probleme machen. Es handelt sich um liegende SMD-Elkos, die in einer Art rechteckigen Ummantelung stecken. Der eine sitzt auf der Oberseite der Hauptplatine (= Displayseite) in der Nähe des Kartenschacht-Connectors (C51: 3,3µF, 35V), der andere auf der Unterseite (Batteriefachseite) in der Nähe des Einschalters (100µF, 4V).

Beide Elkos waren bei meinem System ausgelaufen und hatten ihr Elektrolyt großzügig in der Umgebung verteilt. Fast direkt neben dem Elko auf der Unterseite (der mit 100µF) sitzt eine kleine SMD-Sicherung (flink, 1,25A) – die war ebenfalls defekt und hatte keinen Durchgang mehr, was zum Nichtreagieren auf den Einschalter geführt hat.

Die beiden Elkos müssen ausgelötet und nach Säuberung des umliegenden Bereichs vom Elektrolyt durch normale radiale Elkos mit entsprechenden Werten und niedrigem Durchmesser ersetzt werden. Aufgrund der engen Lage der Lötpads passen keine der üblichen SMD-Elkos. Die Elko-Beinchen lssen sich aber zurechtbiegen, was ein komfortables Löten erlaubt. Anschließend ist die SMD-Sicherung durch ein identisches Modell zu ersetzen. Danach sollte das System wieder einwandfrei starten.

Leider scheint das Kondensator-Problem kein Einzelfall zu sein, denn auch bei anderen Geräten waren beide Elkos bereits kräftig am Auslaufen. Ein Austausch und Säuberung des PCB vom Elektrolyt haben auch hier das Einschaltproblem behoben.

von Ralph_Ffm (Vereinsforum)

Apple 8-Bit News Ausgabe April 2016

 

Wieder waren die Liebhaber der Apple II- Modelle nicht untätig. Hier eine Übersicht der Neuheiten:

Hardware

  • Neuer A2DiskContoller
    Ultimate Apple2 stellt einen neuen Disk Controller für 3.5″ Laufwerke am Apple //e for. Er erlaubt es, 800K und 1,44 MB Laufwerke des IIGS auch am //e zu verwenden. Es handelt sich um einen Nachbau der Apple 2.3 Drive Controller Card. Die Karte ist für US-$ 149,99 im Shop von Ultimate Apple erhältlich.

  • Ebenfalls von Ultimate Apple2 sind eine Leerplatine und ein fertig aufgebautes Ersatz-Netzteil für den Apple II, //e und IIGS angekündigt worden.
    siehe http://a2central.com/6953/ultimatemicro-news/

Software

  • Sheldon Simms portiert AT&T UNIX System 6 auf Apple //e

    Sheldon Simms hat in der Newsgroup comp.sys.apple2.programmer mitgeteilt, das er die Arbeit an einer Portierung von UNIX System 6 auf den Apple //e wieder aufgenommen hat. UNIX System 6 war die erste Version von UNIX, die AT&T im Mai 1975 veröffentlicht hat, sie war auf DEC PDP-11 beschränkt. Diese Version ist im Quellcode verfügbar. System 6 ist deutlich kleiner als System 7, das zahlreiche Erweiterungen enthält.

    Es ist geplant, den Kernel, das Filesystem und das vollständige Userland inklusive C, Fortran, dc, nroff usw. zu portieren. System 6 enthält sehr viel PDP-11 Assembler Code, weshalb die Portierung in 65c02 Assembler mittels MERLIN erfolgt. Der C Compiler erzeugt ebenfalls 65×02 Assembler Code.

    Gegenwärtig konnte Sheldon bereits einige Erfolge verbuchen:

    • Der System 6 Filesystem Code wurde bereits fast vollständig in 65c02 Assembler umgeschrieben, ist aber noch nicht einsatzfähig. In der Endfassung wird das Dateisystem nicht ProDOS kompatibel sein.
    • Pass 1 des Original Dennis Ritchie’s 6th Edition C Compilers wurde modifiziert und die PDP-11 Abhängigkeiten entfernt. Dieser Compiler ist lt. Sheldon der einizige, der die alte 6.Version von C implementiert und klein genug für den Apple //e ist.
    • Es wurde ein Kompatibilitätslayer erstellt, der Systemaufrufe auf ProDOS umlenkt und so eine Arbeitsumgebung für das Userland bereitstellt. Dies ist eine Übergangslösung, bis der multitaskingfähige Kernel bereitsteht.
    • Tools wie cp, cat, od, tr wurden implementiert
    • Der UNIX Assembler wurde komplett neu geschrieben, Pass 1 des Assemblers funktioniert bereit.

    Sobald der Assembler funktioniert (was Ende April sein soll), steht die Portierung der Shell und einiger Tools an. Dieser Versionsstand wird für Juni erwartet und soll dann veröffentlicht werden. Anschliessend will Sheldon Simms den Kernel und das Dateisystem vollständig fertigstellen- er rechnet im Herbst mit einer veröffentlichungsfähigen Version.

    Die Apple //e Version von System 6 soll mit 128k lauffähig sein, RAMWorks Karten werden optional unterstützt. Ein 128k System wird aber ausreichend sein, um 4-6 Programme parallel laufen zu lassen. Die Programme sind sehr klein- so benötigt die tr Implementierung etwa 2 kB, ed nur 8 kB und der Pass 1 Assembler gerade mal 14 kB.

    Eine Festplatte ist jedoch obligatorisch für System 6. Zwar werden sich Floppies verwenden lassen, aber aufgrund der IRQ Deaktivierung während des Zugriffs wird dies das Multitasking ausbremsen. Schliesslich soll die Portierung ein vollständiges Multiuser / Multitasking-System darstellen, das alles das kann, was die PDP-11 Version auch konnte. Dies bedeutet allerdings auch, das es keine Netzwerkfunktionen oder UUCP geben wird, da diese erst mit System 7 aufkamen. Einige serielle Karten für externe Terminals sollen aber unterstützt werden.

    Einen ersten Eindruck des Entwicklungsstandes liefert dieser Clip auf Youtube:

    1. https://youtu.be/OdVGZLiiUjw
    2. https://youtu.be/GK2RMh7wpjQ

Bastelprojekt: Apple III ganz ohne Floppy Disk

Dass Apple-Computer etwas teurer sind, ist nicht erst seit gestern so – das war eigentlich schon immer der Fall. Da passt es gut ins Bild, dass die meisten modernen Massenspeicherlösungen für klassische Apples ebenfalls nicht in die Kategorie „preiswert“ fallen. Das gilt ganz besonders dann, wenn der nicht ganz so häufig verkaufte Apple /// den Anschluss an die moderne Welt finden soll.

Ausgangspunkt ist aber auch in diesem Fall das von Rich Dreher für die offenen Systeme Apple II bis //gs entworfene und produzierte CFFA-System (Compact Flash for Apple). Festplattenemulation, zwei virtuelle Diskettenlaufwerke, Kabelfernsteuerung und (vor allem) eine regelmäßige geupdatete Firmware machen diese Erweiterungskarte zu einem „must have“ für Nutzer von Apple-II-Computern. Mit ein bisschen Mühe leistet das CFFA aber auch im Apple /// verlässliche Dienste. Wie gesagt: Mit ein bisschen Arbeit. Denn bis dieses Projekt abgeschlossen war, mussten einige Hürden überwunden werden.

  • Hürde 1: Betrieb des CFFA im Apple /// (als Diskettenlaufwerk)
  • Hürde 2: Betrieb des CFFA im Apple /// (als Festplattenlaufwerk)
  • Hürde 3: Start des Apple /// von einem virtuellen Speichermedium
  • Hürde 4: Weitere Nutzung des integrierten physikalischen Laufwerks
  1. Betrieb des CFFA im Apple /// (als Diskettenlaufwerk)

Bei der Entwicklung des Apple /// haben die Ingenieure seinerzeit einen „demokratischen Kompromiss“ zwischen dem offenen, mit acht Steckplätzen ausgerüsteten Apple II und dem von Steve Jobs geforderten (und später mit dem Macintosh umgesetzten) „geschlossenen System“ ohne Erweiterungsmöglichkeiten gefunden. Will heißen: Der Apple /// verfügt nicht über acht, sondern vier Steckplätze, in denen Apple-II-Karten zumindest theoretisch verbaut werden können. In der Praxis funktionieren nur spezielle für den ///er entwickelte Karten – und das CFFA, allerdings mit einer Einschränkung: Das Gehäuse des Apple /// ist so geformt, dass der integrierte USB-Adapter auf der Karte direkt an der Innenseite des Rechners anschlägt. Das heißt, für die Nutzung kommt nur eine CF-Karte in Frage, denn die wird von oben in das CFFA gesteckt.

Einmal mit CF-Karte ausgerüstet, ist die Installation ein Kinderspiel. Deckel auf, CFFA in einen beliebigen Slot stecken (nehmen wir einfach #1), die DIP-Schalter auf der Karte so umstellen, dass der Apple ///-Modus gewählt ist, CF-Karte mit Software in den passenden Schacht auf der Karte schieben – fertig!

Tja … hört sich einfach an, ist es auch – aber funktioniert leider nur im Apple-II-Modus. Also dann, wenn ich auf die erweiterten Fähigkeiten des Apple /// verzichte und den Rechner wie einen Apple II plus mit 48 K RAM betreibe. Dann kann ich das CFFA ganz normal bei Firmware-Routine (im beschrieben Fall CALL-16080) ansprechen, meine virtuellen Disketten mounten und vom virtuellen Slot #1 starten. Für den Anfang ist das eine Menge, hat aber mit dem „richtigen“ Apple-///-Betrieb nicht viel zu tun.

  1. Betrieb des CFFA im Apple /// (als Festplattenlaufwerk)

Um den Apple /// mit einer virtuellen Festplatten auszurüsten, benötigt man mehrere Dinge.

  • Ein ProDOS-Festplattenimage von maximal 16 MB Größe. Darauf wird später unsere Apple ///-Software kopiert – und 16 MB sind tatsächlich mehr als genug Platz. Die gesamte Softwarelibrary für diesen Rechner würde wahrscheinlich fünf Mal auf ein Image dieser Größe passen. Und woher nehmen: Am besten ein modernes Tool wie Ciderpress nehmen, das Image erzeugen und dann auf die CF-Karte kopieren. Wichtig: Das Image sollte profile.po heißen. Warum das so ist, dazu später mehr.
  • Benötigt wird außerdem ein spezieller Treiber, um die virtuelle Festplatte in das Apple ///-Betriebssystem SOS einzubinden. Den Treiber hat David Schmidt bereits vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt – entsprechende Download-Links finden sich auf der Internetseite www.dreher.net . Das Image mit dem Treiber muss per ADTpro auf eine physikalische Diskette kopiert werden. Die Installation erfolgt dann so:
    • SOS von Diskette starten
    • System-Konfigurationsprogramm starten und vorhandene Treiber laden
    • Diskette mit dem CFFA-Treiber einlegen und Treiber laden/hinzufügen
    • Den ersten CFFA-Treiber in der Liste umbenennen in PROFILE
    • Startdiskette wieder einlegen und neue Systemkonfiguration speichern

Prinzipiell ist die Installation damit abgeschlossen und der Apple /// kann nach dem Start von SOS auf die Festplatte zugreifen. Mit Hilfe der System Utilities können zum Beispiel Dateien vom internen Laufwerk (Gerätename: .D1) auf die neue „Festplatte“ (.PROFILE) kopiert werden. Der Nutzwert ist jedoch eingeschränkt, denn im Gegensatz zum Apple II verfügt der Apple /// über keine Möglichkeit, ein Programm zu unterbrechen/zu beenden ohne dass der Rechner einen Soft Reset durchführt. Konkret heißt das: Ein neues Programm starten bzw. von einem Programm in ein anderes wechseln funktioniert nur über einen Neustart des Betriebssystem, also von Diskette. Das war 1981 vielleicht noch akzeptabel, heute ist es einfach nur ärgerlich.

Der Ausweg sind Festplatten-Tools, die bereits in den 1980er Jahren von Drittanbietern entwickelt wurden: Quark Catalyst und Selector ///. Beide ergänzen SOS um eine Art Shell, aus der verschiedene Programme gestartet werden können. Empfehlung wäre hier Selector ///, da dieses Tool im Gegensatz zu Catalyst ohne Kopierschutz auskommt und über eine gut verständliche Anleitung verfügt. Mit etwas probieren gelingt es, den Apple II-Emulationsmodus, BASIC, Pascal sowie Anwendungsprogramme (3EZ Pieces, Draw on three) auf die virtuelle Festplatte zu laden. Da Selector /// ein „altes Programm“ ist, setzt es eine Harddisk mit dem Gerätenamen .PROFILE voraus – das ist der Grund, warum der CFFA-Gerätetreiber umbenannt werden musste.

Zwischenstand damit: Der Apple /// bootet SOS und die Selector ///-Oberfläche von Diskette; danach kann der Rechner komplett im Festplattenbetrieb gefahren werden.

  1. Start des Apple /// von einem virtuellen Speichermedium

Mit dem beschriebenen Verfahren lässt sich der Apple /// bequem im Festplattenbetrieb nutzen. Das Ziel war jedoch, vollständig auf physikalische Disketten zu verzichten. Um das zu erreichen, wird ein zweites Bauteil benötigt, und zwar das von Plamen Vaysilov entwickelte SDFloppy II (www.a2heaven.com). Ursprünglich als preisgünstiges SD-Kartenlaufwerk für die Apple-II-Serie entwickelt, kann es auch Apple ///-Images verarbeiten, denn auch bei diesen wird das bekannte DSK-Format mit 143 K Kapazität genutzt.

Erster Schritt ist also, ein Image der SOS und Selector ///-Startdiskette zu erzeugen – am einfachsten auf einem typischen Apple II. Dieser kann die Diskette des „großen Bruders“ zwar nicht verarbeiten, wohl aber lesen und mit Hilfe der (kurzzeitig umgesteckten) CFFA-Karte in ein Image verwandeln. Dies wiederum wird auf das SD-Floppy kopiert, das auf dem Apple /// nun die Rolle des eingebauten Laufwerks .D1 übernehmen soll.

Ein Problem gibt es dabei zu überwinden: Auf dem Apple II wird ein 20-adriges Flachbandkabel nebst dazugehörigem Stecker genutzt, das interne Laufwerk des Apple /// ist dagegen 30-adrig. Glücklicherweise werden die „hinteren“ zehn Adern nicht genutzt, so dass ein Adapterkabel schnell gebastelt ist. Einfach das eine Ende abschneiden, zehn Adern vorsichtig mit einer scharfen Klinge abspalten und die verbleibenden 20 mit einem passenden Klemmstecker versehen. Achtung: Unbedingt auf die richtige Polarität achten – zu erkennen an der roten Markierung des Flachbandkabels.

Zum Schluss nur noch SDFloppy und Apple /// mit dem (sicherheitshalber noch einmal geprüften) Kabel verbinden. Dazu wird der Apple /// umgedreht, aufgeschraubt und der Diskettenstecker auf der Hauptplatine abgezogen. Das 30-adrige Kabelende kommt (logischerweise) in den Rechner, das Ende mit dem 20-poligen Stecker schließt das virtuelle Laufwerk an. Nun kann der Apple /// vollständig „virtuell“ gestartet werden.

  1. Weitere Nutzung des integrierten physikalischen Laufwerks

In der bisher beschriebenen Konfiguration verfügt der Apple /// über keine Möglichkeit mehr, physikalische Disketten zu lesen. Im Gegensatz zum Apple II, der problemlos auf diese Weise betrieben werden kann, benötigt der Apple /// in einigen Fällen jedoch den Zugriff auf ein „richtiges Diskettenlaufwerk“ – vor allem dann, wenn eines der wenigen Spiele für diesen Rechner geladen werden soll.

Die Lösung für diese Problem ist vergleichsweis einfach: Das Flachbandkabel des integrierten Laufwerks ist lang genug, um an der Innenseite des Gehäuse nach außen geführt zu werden. Dort befindet sich der Anschluss für das externe zweite Diskettenlaufwerk .D2, als das unsere eingebaute Floppy nun angesprochen werden kann. Sollte der Apple /// also doch einmal nach einer „richtigen“ Diskette verlangen – einfach die SD-Karte aus dem SD-Floppy II entfernen. Der Rechner „sucht“ sich dann nächste vorhandene Laufwerk und startet in diesem Fall von .D2 – also von dem Port, an dem nun unser altes .D1 angeschlossen ist.

Fazit: Mit etwas Mühe und ein wenig Fingerspitzengefühl lässt sich auch ein Apple /// komplett ohne physikalische Speichermedien betreiben. Der Aufwand lohnt sich, denn mit der Doppellösung aus CFFA und SDFloppy II kann dieser 8-Bit-Dinosaurier genauso komfortabel wie die Rechner der Apple-II-Serie betrieben werden.

AMIGA Diskettenformat

Wieso hat der AMIGA 880kBytes grosse Disketten, der Atari ST aber nur 720KBytes?

Der Amiga schreibt und liest sein Old und Fast File System genau wie ST, PC und viele weitere Systeme in MFM. Siehe Wikipedia-Artikel

Da der Amiga aber keinen Hardware-Floppycontroller hat (z.B. ein NEC uPD 765 wie in PCs oder dem WD1772 im ST), der diese Codierung durchführt, sondern sich da auf die frei programmierbare Paula verlässt, kann er auch GCR lesen und schreiben, wozu das allerdings genutzt wird/wurde, erschließt sich mir nicht auf Anhieb. Vielleicht wollte man damit erreichen, dass der Amiga Disketten der CBM- und VC- 8-Bit-Floppys oder gar des Apple Macintosh lesen kann, für Shapeshifter sicher ein nettes Feature. Oder es wurde als Kopierschutz missbraucht. Jetzt hab ich doch eine wichtige Begründung gefunden!

Der Unterschied 720 kB (PC/ST) und 880 kB (Amiga) kommt schlicht aus der Anzahl Sektoren, die der Amiga schreibt und liest. PC/ST nutzen standardmäßig 9 Sektoren (80 Spuren, 2 Seiten, 9 Sektoren, 512 Bytes), beim Amiga sind es 11 Sektoren, in denen er dann 880 kB unterbekommt. Alten ATARI ST Hasen wie mir klingeln da natürlich gleich die Glocken, denn 11 Sektoren können „wir“ auch, und wir kommen damit auch auf etwas mehr als 880 kB (916960 Bytes abzüglich etwa 10 kB für FAT, Bootsektor, Root-Verzeichnis und andere reservierte Sektoren).

Der Unterschied zwischen ST und Amiga ist da also nicht sonderlich groß. Das Standard-720kB-Format ist nur auf Sicherheit getrimmt: Ein Sektor besteht ja nicht nur aus den 512 Bytes, die man da speichern kann, sondern da kommt ja Brutto noch was drauf: Lückenbytes, Syncbytes, Sektornummerierung, Checksummen, noch mehr Syncs, und vieles mehr. Diese Lückenbytes sind wichtig, den die braucht der Controller oder Computer um sich seelisch/moralisch drauf vorzubereiten, dass da jetzt was wichtiges (nämlich ein Sync auf den nächsten Datensektor) vorbei kommt. Und die Syncbytes melden ihm, dass es jetzt tasächlich los geht bzw. schon wieder vorbei ist. Und da geht das 720kB-Format eben auf Nummer sicher und ist sehr großzügig, dass auch selbst die lahmste Kiste sich noch darauf einstellen kann, dass da demnächst eine Syncmarkierung kommt.

Diese „hochformatierten“ Disks setzen genau hier an: Die Lücken und Syncs werden verkürzt, wodurch noch zusätzlicher Platz für bis zu weitere 2 Sektoren entsteht. Der WD1172 im ST ist da so tolerant, dass er bei gleicher Datenrate mit verkürzten Lücken und Syncs 11 Sektoren schaft, ein uPD765 (im PC) schafft maximal 10 – warum man ST-Disks mit 11 Sektoren im PC weder lesen, noch imagen kann. Ich kann mich noch genau erinnern, zunächst wurde man als ST-User mit 10 Sektoren von findigen Programmierern überrascht, und dann gingen mit richtigem „Timing“ sogar 11 Sektoren zuverlässig. Das ist auch mit ein Grund, warum PC-Floppycontroller keine Amiga-Disketten (mit 11 Sektoren) lesen können. Der andere Grund schließt dann auch den ST aus, denn der WD1772 und der uPD765 erwarten ein ganz bestimmtes Format für diese Syncmarkierungen, Lückenbytes, sprich wie so ein Sektor-header und Abschluss aufgebaut ist. Nur der Amiga macht das anders, nutzt andere Syncmarkierungen, andere Lückenbytes, die Checksumme wird anders berechnet, Little/Big-Endian, usw. Der Amiga war eben von vorneherein nicht de Bohne auf „Kompatibel“ ausgelegt, während der ST sich sogar auf BIOS/XBIOS/GEMDOS-Ebene dem MS-DOS (und CP/M) anbiederte (damit GEM leicht zu portieren war).

Beitrag von 1ST1 aus dem Forum

IBM-PC- Der grosse Diktator

von Peter Dassow

Der erste IBM Personal Computer erschien im Jahr 1981

Seit den 50er Jahren wird der Markt der professionellen Computer von zwei Unternehmen dominiert- der International Business Machines Corporation (IBM) und Digital Equipment Corporation (DEC). Beide sehen sich zum Ende der 70er Jahre mit einem Trend konfrontiert: Die zunächst als Spielzeug für Studenten belächelten Homecomputer-Systeme professionalisieren sich zusehens und sickern in den Markt von IBM und DEC ein. Marktbeherrschend sind hier der Apple II und der Commodore PET, es tummeln sich viele weitere Rechner mit 8-Bit Prozessoren diverser Hersteller. Als meistbenutztes Betriebssystem wird CP/M 2.2 von Digital Research benutzt, wenn auch DOS 3.3 für den Apple II ein nennenswertes Stück des Kuchens für sich beansprucht. IBM hatte zu dieser Zeit bereits den IBM 5100 herausgebracht. Er war aber für Privatpersonen und Kleinunternehmer einfach zu teuer und zu exotisch– so wurde zunächst ein komplett eigener Zeichensatz genutzt, später der Großrechner-Zeichensatz EBCDIC.

IBM reagiert

Während DEC die Konkurrenz nicht erkannte, reagierte IBMs Präsident John R. Opel im Jahre 1980. Um den wachsenden Markt der kleinen Rechner beherrschen zu können, entwickelte IBM im geheimen Project „Chess“ in Boca Raton einen neuen Rechner auf Basis des Intel 8088 Prozessors mit einem 20 Bit Adressbus, aber nur einem 8 Bit Datenbus. Einerseits konnten so damals marktübliche 8-Bit Peripheriebausteine (8251, 8255, 8259 usw.) benutzt werden. Andererseits war der 8088 bereits eine 16-Bit CPU mit entsprechendem Befehlssatz und konnte immerhin maximal 1024 KB RAM adressieren.
Der erste IBM PC (Modell 5150) kam 1981 mit einer Grundausstattung von 16 KB RAM auf den Markt, ausbaubar auf dem Motherboard auf die zu dieser Zeit gigantische Menge von maximal 256 KB RAM. Das Motherboard bot – ähnlich wie der Apple II – außerdem Platz für fünf Peripheriekarten mittels 8-Bit Daten-Steuerbus, später als ISA Bus(Industry Standard Architecture) bezeichnet.


Bild 1: IBM PC XT Color

Im IBM PC war neben einem Kassetteninterface mindestens ein 5 ¼ Zoll Diskettenlaufwerk (ein zweites war optional) eingebaut, anfänglich für 1-seitige Disketten mit nur 160 KB Kapazität. Erst kurze Zeit später avancierten die bekannten doppelseitigen 360 KB Diskettenlaufwerke zum Standard. Die bereits 1982 erschienene 3½ Zoll Disketten nahm der Markt zuerst nur sehr zögerlich wahr und wurde zuerst nur bei den in Japan verbreiteten MSX Computern verwendet. Mit Erscheinen der PS/2- Serie 1987 bekam aber die 3½ Zoll Diskette enormen Aufschub auf dem PC Markt.


Bild 2: Diskettenlaufwerke.png

Microsoft lieferte das Betriebssystem

Das Betriebssystem IBM DOS 1.0 wurde von der Firma Microsoft geliefert. Microsoft hatte die Software wiederum einem kleinen Unternehmen (Seattle Computers) erst kurz vorher für 50.000 Dollar abgekauft. DOS wurde damals in Hinblick auf Quellcode-Kompatibilität zu CP/M entwickelt, was ein Vergleich der internen Funktionsnummern von DOS und CP/M deutlich zeigt. Allerdings benutzte DOS ein später FAT benanntes Dateisystem, welches belegte Blöcke auf dem Datenträger direkt adressieren konnte. CP/M hingegen verkettete Blocklisten im Verzeichnis selbst und war dadurch langsamer und auch programmiertechnisch deutlich umständlicher zu handhaben.
IBM hat in den ersten Jahren seinen PCs durch Werbung mit einer Charlie Chaplin Figur vermarktet, die in diversen Fernsehspots und gedruckter Werbung in Computerzeitschriften sehr bekannt wurde.


Bild 3: IBM PC Werbung

In den ersten Jahren nach Erscheinen des PCs wurden Software-Anwendungen wie Multiplan oder Lotus 1-2-3 veröffentlicht, aber bald auch Spiele. Für Farbgrafik bot der IBM PC zunächst nur den Colour Graphics Adapter (CGA) mit einer Auflösung von 320×200 im Vierfarbmodus und maximal 640×200 Pixeln im Einfarbmodus. Die meisten Spiele benutzten anfänglich deshalb den Vierfarb-Modus. Viele bekannte Spiele waren damals kopiergeschützt liessen sich nur direkt von Diskette starten (sogenannte „Booter Games“). Sehr bekannt waren „Jump and Run“ Spiele wie Alley Cat, Loderunner und der heißgeliebte Flipper mit dem Namen Night Mission.


Bild 4: Alley Cat


Bild 5: Loderunner


Bild 6: Night Mission Pinball

Leider konnte man diese Spiele nur durch einen Neustart verlassen, die berühmte von einem der 12 IBM PC Entwickler (David J. Bradley) erfundene Tastaturkombination Ctrl+Alt+Del (deutsch Strg+Alt-Entf) funktionierte hier nicht.
1983 erschien mit dem IBM PC/XT (5160) erstmalig eine PC Variante mit einer MFM Festplatte von 10MB Kapazität MFM HDD. Dieser Rechner hatte immerhin bereits maximal 640KB RAM „on board“ und im Gegensatz zum vorherigen IBM PC (5150) jetzt 8 Steckplätze für Peripheriekarten, beispielsweise einer CGA Karte


Bild 7: XT Motherboard

Festplatten im PC

Die Festplatte wurde durch einen MFM (Modified Frequency Modulation) Controller angesteuert. Die Firma XEBEC stellte den als Originalausstattung gelieferten HDD Controller des IBM XT her. Weite Verbreitung fanden WD 1002 basierte Karten von Western Digital, vor allem für die „PC Clones“ in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts. Die SCSI (Small Computer Standard Interface) Schnittstelle hielt durch Zusatzkarten von Seagate (ST-01, ST-02) oder Future Domain (TMC-845,TMC-850) ebenfalls Einzug in den IBM PC. Die Firma Adaptec lieferte die bekannte 16-Bit ISA Steckkarte AHA-1540/1542 erst für den im August 1984 vorgestellten IBM PC/AT (5170) aus.
Mit der Hercules Gaphics Card (HGC) vom gleichnamigen US-amerikanischen Hersteller erschien eine Monochromkarte mit sagenhaften 720×348 Pixeln. Diese spielte zwar für Spiele keine Rolle und die Grafik war außerordentlich schwierig zu programmieren (der Speicher war nicht linear in 4 Abschnitte unterteilt). Die Geschäftswelt schätzte sie jedoch wegen der klaren Textdarstellung, denn die Zeichenmatrix war feiner als die einer CGA Karte.


Bild 8: Hercules Graphics Card

Wirklich verbessert hat sich die Grafik erst mit der EGA (Enhanced Graphics Card), die im Herbst 1984 erstmalig von IBM vorgestellt wurde und nicht mehr auf dem Motorola 6845 Chip basierte. Früher textbasierte Adventure Spiele wie „Secret Monkey of Island“ konnten weiterhin nur in wenigen Farben dargestellt werden, aber wesentlich feiner als vorher.

Nun konnte der PC endlich auch Spiele mit annehmbarer Grafik darstellen und brach damit in die Domäne von Spielecomputern wie den Commodore 64, dem Atari ST oder dem Commodore Amiga ein. Endgültig als Spielemaschine akzeptiert wurde der PC schliesslich mit dem EGA Spiel „Duke Nukem“.


Bild 9: Duke Nukem 1

Außerdem hatte die Serie „Commander Keen“ mit Ihren 6 Teilen (5 davon als Shareware veröffentlicht) ebenfalls eine große Anhängerschaft.


Bild 10: Commander Keen 1

VGA ermöglicht neue Spielqualität

Viele Spiele konnten allerdings erst mit der VGA Karte als Nachfolger der EGA Karte wirklich besser gestaltet werden. Sie erschien erstmalig 1987 zusammen mit der PS/2 Rechner-Serie und lieferte eine Auflösung von mindestens 640×480 Pixel.
Anders als beim Atari ST und dem Spiel Midi Maze spielten Multiplayer-Spiele zur Blütezeit des IBM PCs und PC/XTs wegen fehlender Netzanschlüsse keine Rolle. Netze über Token Ring, ARCNET und später Ethernet (Cheaper Net Verkabelung mit terminiertem Koaxkabel) waren nur im Businessbereich eingeführt und verbreiteten sich auch dort erst in der zweiten Hälfte der 80er Jahre. Es gab sogar 8-Bit ISA Karten für den IBM PC wie die 3Com Etherlink II. Novell Netware und das IPX Protokoll domierten lange den Markt der Serversoftware. Microsoft gewann erst mit Windows NT und Windows for Workgroups sowie der Internet-Nutzung mit TCP/IP mehr und mehr an Bedeutung.
Auch die Computer-Maus als Peripheriegerät, an die serielle Schnittstelle des PC angeschlossen, kam erst mit Windows 2.x im Jahre 1987 und drei Jahre später mit Windows 3.0 zu Ehren.

Der IBM PC heute

Der PC als Rechnertyp ist heute als Server- und als Desktopsystem eindeutig domiant, nur Apple mit den iMacs und Power Macs bieten hier Paroli in einigen Märkten und Anwenderschichten. IBM selbst jedoch hat das Spiel um die Marktdominanz schon früh verloren. Schon 1982 erschien als erster Klon der Columbia Data Products CDP MPC 1600 „Multi Personal Computer“. Bald folgte der Compaq Portable als erster IBM PC Portable Nachbau, möglich geworden durch ein „Reverse Engineering“ des BIOS. Diesem folgte eine Unzahl an weiteren kompatiblen PCs diverser Hersteller, so dass IBM spätestens 1987 nicht mehr den Markt anführen konnte- die PS/2 Serie floppte als nicht ausreichend „PC-kompatible“ Sonderentwicklung.
IBM hat trotz dieser Flops seine Definition eines Kleincomputers für Jedermann etabliert und gut daran verdient. DEC hingegen reagierte sehr spät. 1981 noch auf Platz 2 hinter der IBM in der Rangliste der IT-Unternehmen gelistet, wurde das Unternehmen 1998 an Compaq verkauft, dem Hersteller erfolgreicher IBM PC Clones.

TOP-10 der PC-Spiele

Spiel Jahr Beschreibung
Digger 1983 Frühes, aber beliebtes Arcade-Spiel
Lode Runner 1983 Absoluter Jump-and-Run Klassiker
King’s Quest: Quest for the Crown (Teil 1) 1987 Allseits bekannter Adventure Klassiker
Microsoft Flight Simulator 2 1985 2.Teil des berühmten Microsoft Flugsimulators
Ultima IV (hier Teil 4, als Vertreter für alle Ultima Spiele) 1983 Ultima I, Urvater aller RPGs
Space Quest I: Roger Wilco in the Sarien Encounter 1986 Einer der besten SciFi Adventure
Alley Cat 1984 Genre Mix Klassiker (CGA)
Galaxian 1983 Gute Umsetzung für den PC (CGA)
Beyond Castle Wolfenstein 1985 2.Teil des Urvaters aller Shooter-Games
Psion Chess 1985 Schachspiel mit erster 3D Brettdarstellung

C64 Ersatz-Ein-/Ausschalter

Im Forum hat Gerrit als Lösung mit einen 0,25€ Schalter von Pollin vorgestellt (Link)

Nachdem die Ersatzschalter bei Retro-Donald ausverkauft sind und anscheinend auch nicht wieder reinkommen habe ich mich mal umgesehen was als Ersatz benutzbar wäre. Muss ja nicht perfekt sein sondern von aussen stilecht aussehen und funktionieren.

Letzte Woche habe ich bei Pollin die Nummer 420 632 für einen unschlagbaren Preis (25 Cent!) gefunden und gleich ein paar bestellt. Sieht auf dem Bild nicht besonders passend aus, aber wie man auf den angehängten Bildern sieht ist die Wippe nur aufgeklipst, die gleiche Art der Befestigung der Wippe wie bei den Originalschaltern des C64, mit einem sehr kleinen Schraubenzieher hatte ich kein Problem sie zu entfernen (siehe Bild 2) und die Wippe eines defekten C64-Schalter aufzuklipsen. Das löst schonmal das erste Problem und man könnte ihn direkt in einem C16 oder Plus/4 verwenden. Für die Verwendung in einem C64 ist etwas Bearbeitung der Anschlüsse nötig wie man auf dem dritten Bild sieht. Hierbei mit Gefühl arbeiten und sich etwas Zeit lassen. Drei davon kann man direkt passend biegen, der vierte braucht eine Verlängerung, ich habe mir einen Draht des defekten Schalters geliehen. Die zwei übrigen Anschlüsse werden im C64 nicht verwendet, also habe ich sie einfach entfernt. Ergebnis: C64 funktioniert wieder und ein sattes Schaltgefühl.

Natürlich ist das ein Hack, aber ich finde besser so als kein Schalter… .Müsste genauso mit den Schaltern einer 1541-II, eines C128 und einer 1581 funktionieren.

Schalter:

Wippenhalterung:

Der eingebaute Schalter:

C64 Diagnose: The Commodore Diagnostician by Ian Perry

The Project 64 etext for Commodore diagnostics, converted by The
Basic Bombardier. This etext was created by concatenating several
documents into one. Please see the header of the particular document
for original sources.

The Commodore Diagnostician, by Ian Perry.
Ray’s C-64 Problems Solved, by Ray Carlson.
Various usenet articles about 1541 repair.

C-DIAG10.TXT, June 1996, etext #45.


The Project 64 etext of The Commodore Diagnostician. Tables were
converted to list format.


THE COMMODORE DIAGNOSTICIAN

A symptomatic chart for diagnosing faulty IC
components on Commodore Computers and peripherals

By: IAN PERRY, MA

   PO Box 48
   Kyneton
   Victoria 3444
   Australia

COMMODORE C-64 Reference Aid #4

SYMPTOMS & POSSIBLE SOLUTION

  • Cursor jumps back to home position. 6510
  • Abnormal colours appear in the letters. PLA
  • Different characters are displayed and cursor is locked when turned

on and off. 6510, 6567

  • System does not reset and the ‚RESTORE‘ key does not work. 6510,

PLA, ROM 227

  • Cursor disappears after the system warms up. 6526
  • SYNTAX ERROR displayed after system warms up. ROM 226
  • The system resets when it warms up and long programs do not load.

6510, ROM 226

  • Keyboard does not operate correctly when the system warms up.6526,

ROM 226

  • Cassette motor keeps running. 6510
  • The cursor disappears when the cassette is plugged in. 6510
  • Cassette runs extremely slow. The program seems to load but will

not run. 6510

  • Blank screen on power up. 6510, 6567, PLA, 8701 [, RAM ]
  • No cursor displayed. Intermittent blank screen. Intermittent

graphics. 6510

  • Powers up with ‚PRESS PLAY ON TAPE‘ message and the display blanks.

6510

  • On power up the cursor locks up. 6510
  • When ‚RETURN‘ is pressed after a run command, the cursor goes back

to home position. ROM 226

  • Poke command does not work. ROM 226
  • Joystick does not operate correctly. 6526
  • No character lettering is displayed on the screen. 6526, 6567,

PLA, ROM 225

  • Graphic characters instead of letters displayed. 6526, 6567
  • Power up message appears but no cursor. 6526, ROM 226
  • DEVICE NOT PRESENT ERROR is displayed when disk is used. 6510,

6526

  • Disk drives continue to search when trying to load. 6526
  • Incorrect screen colours or no colour at all. 6567, PLA
  • Keyboard does not function. 6526
  • Cassette recorder problem. 6510, 6526
  • Flashing colour or blocks. PLA
  • Game Cartridge does not function. PLA, ROM 227
  • Unit dead (30-40% possibility PLA). PLA
  • User port does not function (eg. modem). 6526
  • No sound. 6581 [, Bad RF Modulator ]
  • Missing notes. 6581
  • Game paddles do not function. 6526, 6581
  • White band scrolls down the screen (60 HZ HUM). Check power supply

and VR2 regulator.

  • Wavy screen after the system warms up. Check external power supply

and 6567 chip.

  • Black band scrolls through screen when system warms up. Check

external power supply and VR2 regulator.

  • Out of memory error on power up. Check Rams 4146 U1-U12,

U21-U24. [ May be Hot! ]

  • Powers up with graphic display and blinking cursor. Check U14.
  • Powers up with all the characters displayed as blocks. Check U26.
  • Unit completely dead. Possible power supply failure.
  • After a few minutes, characters are all over the screen, then the

unit locks up. Possible power supply problem.

Note-PLA chip is an 82S100, ROM chips are 901226-01 (Basic),
901227-01 (Kernal), 901225-01 (Character)

COMMODORE 1541/1571 FLOPPY DRIVE

SYMPTOMS & POSSIBLE SOLUTION

  • Error LED stays on all the time. 6501, ROM 32530201, ROM 90122905
  • Drive motor runs continuously and red LED stays on. 6522 [, LED

Flashes: UC7 ]

  • Drive motor runs continuously and red LED stays off. 6502, ROM

90122905

  • After the drive warms up the motor runs continuously. 6522
  • Does not load when hot or LED flashed 3 times. ROM 90122905, LM311
  • Searches with LED flashing continuously. ROM 90122905
  • Searching with no red LED. ROM 3253021
  • Drive fails to read. LM311, 592, 9602
  • Fails to format disk. 6522, ROM 32557201
  • Stepper Motor does not step forward. 6502, 6522
  • Will not save when the drive heats up. 6502
  • Lights stay on, motor runs continuously. Is Power cord plugged into

wall outlet correctly? Is Power cord plugged into disk drive
correctly? Check line fuse and power switch. Check +5/12 volt
lines.

  • No LED’s on power up. Check all RAM and ROM locations.
  • Error LED flashes on power up.
  • Drive motor runs continuously with no red or green LED’S. Check

VR2. Check Power Transformer. [ Hint: No Reg. +5V ]

  • Loads programs with red LED flashing. Check drive speed. Check

stepper motor.

  • Loading is intermittent. Check ROM’s and drive alignment.
  • Message of ‚FILE NOT FOUND‘ is displayed. Clean drive head

w/alcohol. Check 0 stop adjustment. Check alignment. [ Check for
sticky slide rails. 1571: Check head lifter release mech. ]

  • Drive speed will not stabilize. Check DC motor. [ Check belt (old

drives)]

  • Locks-up when loading. Check serial port components. Check

901229-05.

  • Fails the performance test and displays a 21 read error. Check

test diskette. Check Drive Motor.

  • Fails the performance test and displays a 27 read error. Check

stop adjust.

  • Passes performance test to track 18 then displays 21 read errors.

Check read/write head.

  • Passes the performance test but will not load certain programs.

Check stepper motor.

  • Flashing light on and off during loading. An alignment problem or

bad diskette.

C-64 CHIP LAYOUT

(*) U.S. version of the 6569 [ PAL ] is 6567 [ NTSC ].

HINTS:

1) Over 50% of faulty computers are caused by the external power
supply delivering excessive voltages.

2) Check power supply to see if your unit has a fuse which could be
changed.

3) Check all interconnecting cables.

Replacement Chips (IC’s) can be obtained reasonably from:

Europe --
HRS Electronics Ltd.
Birmingham, England
Tel. # (02)17712525
USA --
(Commodore) National Repair Ctn.
Toll Free 800-248-2983
(800-BIT BYTE)
Asia --
Saysun Electronics Ltd.
Hong Kong
Tel.# (05)767757

Disclaimer: I hereby disclaim any responsibility for the accuracy of
the information on this chart and disclaim all liability for the use
thereof. This chart is supplied as an adjunct to Commodore computer
users. It is intended for assistance in isolating a faulty chip and
is to be used by persons experienced in the repair of computers and
computer related devices.

Printed in Australia – 1986. No path of the Commodore Diagnostician
may be reproduced nor copied for any purpose without the author’s
approval. (c) Copyright.


End of the Project 64 etext of The Commodore Diagnostician.


The Project 64 etext of the Ray’s C-64 Problems Solved. By Ray
Carlson, CARLSEN ELECTRONICS, <rrcc@u.washington.edu>.